
Digitalisierung und
digitale Transformation
Digitalisierung und digitale Transformation werden oft gleichgesetzt, meinen aber nicht dasselbe.
Digitalisierung beschreibt zunächst die Überführung analoger Informationen, Abläufe und Prozessschritte in digitale Strukturen. Es geht darum, Daten verfügbar zu machen, Prozesse softwaregestützt abzubilden, Medienbrüche zu reduzieren und damit Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Effizienz zu erhöhen.
Digitale Transformation geht deutlich weiter: Sie verändert nicht nur einzelne Abläufe, sondern ganze Geschäftsmodelle, Wertschöpfungsstrukturen, Rollenbilder und Formen der Zusammenarbeit. Im Zentrum stehen damit nicht nur Technologien, sondern die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens als Ganzes.
Die Gemeinsamkeit beider Themen liegt darin, dass sie auf derselben technischen und organisatorischen Grundlage aufbauen. Ohne digitale Enabler wie IT-Systeme, Kommunikationsinfrastruktur, verfügbare Daten und vernetzte Anwendungen kann weder Digitalisierung wirksam umgesetzt noch digitale Transformation nachhaltig gestaltet werden. Gleichzeitig zeigt das Dokument, dass Prozesse und Geschäftsmodelle zu den eigentlichen Verwendern digitaler Transformation gehören: Sie ziehen den konkreten Nutzen aus den technologischen Möglichkeiten. Genau deshalb bilden digitalisierte Prozesse einen Kern des digitalen Unternehmens.